Gladbach hofft auf Rückkehrer im Pokal
Borussia Mönchengladbach steht vor drei enorm wichtigen Spielen für den Klub. Am Dienstag um 20:45 Uhr geht es im Borussia-Park um den Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale. Durch ein Weiterkommen würde der Verein auch zusätzliche Einnahmen von knapp einer Million Euro kassieren. Das wäre auch im Hinblick auf die Wintertransferphase eine wichtige Finanzspritze, um eine mögliche Leihgebühr für einen Spieler zu bezahlen.
Stuttgart-Sieg macht Hoffnung – Paderborn-Spiel wird enorm wichtig
Durch den unerwarteten Auswärtssieg in Stuttgart hat sich Gladbach nach sechs Niederlagen zum Saisonstart in der Bundesligasaison 2026/2027 zurückgemeldet. Nach dem Schlusspfiff haben sich sämtliche Emotionen entladen, doch man steht weiterhin auf Platz 18, und es wird weitere Siege benötigen, um den Anschluss an das rettende Ufer wiederherzustellen. Ein enorm wichtiges Spiel steigt dann am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den SC Paderborn.
Die Paderborner konnten gestern den Hamburger SV mit 1:0 schlagen und haben bereits acht Punkte. Um den Anschluss wiederherzustellen, ist ein Heimsieg am Samstag Pflicht.
Castrop, Kühn und Itakura könnten im Pokal zurückkehren
Laut LigaInsider könnten bereits für das Pokalspiel drei verletzte Spieler wieder in den Kader rücken. Jens Castrop, Nicolas Kühn und Ko Itakura werden den Fohlen nach überstandenen Verletzungen wieder zur Verfügung stehen. Drei wichtige Rückkehrer, die alle Mannschaftsteile verstärken und allein durch ihre Präsenz im Training die Trainingsqualität anheben werden.
Gerade das Comeback von Jens Castrop wird sehnlichst erwartet. Der 23-Jährige kann durch seine fußballerische Qualität und Aggressivität dem Gladbacher Spiel noch einmal eine ganz neue Facette geben und durch seine Flexibilität nicht nur im zentralen Mittelfeld, sondern auch auf beiden Schienenpositionen spielen.
Kühn erhöht den Konkurrenzkampf in der Offensive
Nicolas Kühn wird den Druck auf alle Offensivspieler noch einmal erhöhen und ist auch eine starke Einwechseloption, da der 26-Jährige in der Offensive alle Positionen bekleiden kann. Bisher kam Kühn nach seinem Wechsel an den Niederrhein lediglich auf einen Kurzeinsatz im Spiel gegen Elversberg, in dem er sich einen Muskelbündelriss zugezogen hat.

IMAGO / fohlenfoto
Itakura als zusätzliche Option für die Defensive
Ko Itakura wird eine weitere Option für die Innenverteidigung und womöglich das defensive Mittelfeld darstellen. Der 29-Jährige steckt allerdings nach seinem Wechsel zurück an den Niederrhein in einem Formtief und muss sich erst einmal an seine Topform heranarbeiten.
Rückkehrer müssen sich ihren Platz erkämpfen
Klar ist jedoch, dass sich die Spieler, die in Stuttgart gespielt haben, ganz klar für weitere Einsätze empfohlen haben und die Rückkehrer sich zunächst einmal an die Startelf herankämpfen müssen. Nichtsdestotrotz sind die Comebacks von Castrop, Kühn und Itakura enorm wichtig für die Mannschaft. Zudem wird auch Vizekapitän Kevin Diks wieder zur Verfügung stehen, der in Stuttgart aus privaten Gründen fehlte.
In den kommenden Wochen werden dann auch Lidberg, Kleindienst, Fleck, Honorat und Leszczynski zurückkehren.
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🖊 Autor: Jan David Busch
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