Gladbach: Matthäus rechnet mit der Führung ab!

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Matthäus mit Kritik an Gladbach Führung - Imago DeFodi Images

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Matthäus: „Gladbach fehlt die führende Hand“

Gladbach-Legende Lothar Matthäus hat sich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zur aktuellen Situation bei Borussia Mönchengladbach geäußert und dabei deutliche Kritik an der Vereinsführung geübt. Das Hauptproblem sieht der 65-Jährige in der fehlenden Führung innerhalb des Vereins. Borussia brauche jemanden, der nicht ständig auf „Friede, Freude, Eierkuchen“ setze, sondern auch einmal klare Ansagen an Mitarbeiter und Spieler mache.

Matthäus vermisst einen Weckruf bei Borussia

Aus Sicht des ehemaligen Gladbachers fehlt dem Verein eine Persönlichkeit, die einen echten Weckruf auslösen kann. Seine Aussagen lassen sich auch als deutliche Kritik an den Verantwortlichen um Stefan Stegemann, Markus Aretz und Präsident Rainer Bonhof verstehen, die aus unserer Sicht seit Jahren für einen zu harmonischen Kurs stehen.

Auch der neue Sportchef Rouven Schröder konnte den geforderten Weckruf bislang nicht auslösen. Stattdessen steht er aufgrund der Trainerentscheidungen und der Transferpolitik ebenfalls massiv in der Kritik. Einen konkreten Vorschlag, wer die richtige Persönlichkeit für Borussia sein könnte, lieferte Matthäus allerdings nicht.

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Matthäus mit deutlicher Kritik – Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images

Müssen Stegemann und Aretz den Weg freimachen?

Für uns steht fest, unter der aktuellen Führung ist ein glaubwürdiger Neuaufbau kaum vorstellbar. Diese Einschätzung teilen inzwischen offenbar auch viele Fans. Als Mitglieder der Geschäftsführung tragen Stefan Stegemann und Markus Aretz eine besondere Verantwortung. Sollte in den nächsten drei Spielen bis zur Länderspielpause gegen den VfB Stuttgart, den SC Paderborn und den Hamburger SV keine deutliche Besserung eintreten, müssten beide aus unserer Sicht Konsequenzen ziehen und ihre Positionen zur Verfügung stellen. Nur so könnte ein notwendiger Umbruch rechtzeitig auch auf Führungsebene eingeleitet werden.

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Stegemann als Geschäftsführer gescheitert –
IMAGO / Maximilian Koch

Ein möglicher Abstieg muss personelle Konsequenzen haben

Stegemann und Aretz tragen als Geschäftsführung eine wesentliche Mitverantwortung für die verfehlten Ziele und die Personalentscheidungen der vergangenen Jahre. Zu einer Führungsposition gehört es aus unserer Sicht auch, eigene Fehler zu erkennen und gegebenenfalls Verantwortung durch einen Rücktritt zu übernehmen. Schließlich werden Führungskräfte auch dafür bezahlt, weitreichende Entscheidungen zu treffen und für deren Folgen einzustehen.

Sollte Borussia Mönchengladbach tatsächlich den Gang in die 2. Bundesliga antreten müssen, darf es aus unserer Sicht keinen Neuaufbau unter der bisherigen Geschäftsführung und dem aktuellen Präsidium geben. Für einen echten Neuanfang braucht Borussia neue Persönlichkeiten und grundlegend veränderte Strukturen im gesamten Verein. Auch für Rouven Schröder dürfte es bei einem möglichen Abstieg schwierig werden, im Amt zu bleiben. Schließlich trägt er mit seinem Team Verantwortung für die Zusammenstellung des aktuellen Kaders.

Wie beurteilt ihr die deutliche Kritik von Lothar Matthäus? Schreibt es in die Kommentare!

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🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by IMAGO / HMB-Media

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