Schröder senkt Gladbachs Personalkosten um 10 Millionen Euro
Borussia Mönchengladbach hat seit Jahren das Ziel, die enormen Personalkosten zu senken. In den Jahren unter Roland Virkus hat man eher kleinere Schritte gemacht, was die Personalkosten angeht. Im Jahr 2023 hatte man noch jährliche Personalkosten von 102,00 Millionen Euro. 2024 lagen die Kosten noch bei 98,5 Millionen Euro und 2025 bei 94,6 Millionen Euro. Im Ligavergleich lag Gladbach 2025, was die Personalkosten angeht, auf Platz acht. Damit driften das sportliche Abschneiden und die hohen Kosten weit auseinander. In den letzten Jahren belegte Borussia Tabellenplätze zwischen Rang zehn und 14. In diesem Jahr sieht es nach sieben Spieltagen noch dramatischer aus, da die Fohlen trotz des Sieges in Stuttgart weiterhin auf Platz 18 stehen.
Gladbach hofft auf die sportliche Wende
Trotzdem hoffen viele Fans, dass der Sieg nun die Initialzündung war, es für den Verein aus dem Tabellenkeller herausgeht und trotz eines historisch schlechten Saisonstarts der Klassenerhalt gesichert werden kann. Schritt für Schritt könnte sich der Verein dann wieder nach oben entwickeln. Dafür braucht der Verein aber auch strukturelle Veränderungen in der Vereinsführung und im Präsidium, um in allen Bereichen zukunftsfähig aufgestellt zu sein und Borussia mit neuen Ideen und Visionen wieder neuen Glanz zu verleihen.
Schröder übernimmt Verantwortung für den Saisonstart
Auch Sportchef Rouven Schröder stand nach der frühen Trainerentlassung, dem schlechten Saisonstart und den vielen Transfers, die bisher nicht zu 100 Prozent eingeschlagen sind, massiv in der Kritik. Im SPORT1-Doppelpass hat sich der 51-Jährige der Kritik gestellt und die Schuld für das schlechte Abschneiden an den ersten sieben Spieltagen auf seine Kappe genommen. Schröder stellte jedoch klar, dass im Sommer Transferüberschüsse eingefahren werden mussten und dass dies in Zukunft auch für einen Verein wie Gladbach notwendig sein wird.
Gladbach-Personalkosten um zehn Millionen Euro gesenkt
Ein Ziel, das Borussias „Head of Sports“ definitiv erreicht hat, ist die Reduktion der Personalkosten. Im Doppelpass bestätigte Schröder, dass man unter anderem durch die Abgänge von Elvedi, Omlin, Reitz, Ngoumou, Reyna, Friedrich, Engelhardt und Tabakovic die Personalkosten um zehn Millionen Euro senken konnte. Somit liegen die Fohlen nun bei jährlichen Personalkosten von etwas über 80 Millionen Euro.

Ein wichtiger Schritt für den Verein, um die schwierige finanzielle Lage wieder in den Griff zu bekommen. Trotzdem liegt man damit im Ligavergleich noch weit über Vereinen wie Werder Bremen, Köln, Hamburg und Mainz 05.
Weitere Einsparungen im Sommer 2027 möglich
Im kommenden Sommer dürfte dieser Weg fortgesetzt werden. Mit Joe Scally, Kevin Stöger und Florian Neuhaus laufen im kommenden Sommer drei Topverträge aus. Die Personalkosten dürften dadurch weiter gesenkt werden, womit Borussia im Jahr 2027 womöglich unter der 80-Millionen-Euro-Grenze liegen wird. Voraussetzung ist natürlich der Klassenerhalt, da ansonsten der Personaleinschnitt noch deutlich tiefer ausfallen dürfte.
Befindet sich Borussia unter Rouven Schröder auf dem richtigen Weg? Schreibt es in die Kommentare!
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🖊 Autor: Jan David Busch

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