Eisernes Gesetz in Gladbach unter Blessin
Die erste Pressekonferenz von Alexander Blessin bei Borussia Mönchengladbach sorgt bereits jetzt medial für viel Aufsehen. Das liegt zum einen daran, dass der 53-Jährige klare Ansagen geliefert hat und der Mannschaft womöglich einiges abverlangen wird. Zudem dürfte das Augenmerk zunächst klar auf der Defensive liegen.
Blessin erklärt die Rückwärtsbewegung zum „eisernen Gesetz“
Blessin betonte, dass die Rückwärtsbewegung unter seiner Leitung ein „eisernes Gesetz“ sei. Wer dabei nicht mitzieht, dürfte wohl schlechte Karten haben. Daher ist klar, dass der neue Trainer zunächst versuchen wird, die wackelige Defensive zu stabilisieren, die in den ersten vier Spielen ganze 16 Gegentore kassiert hat.
Dabei soll auch Ko Itakura, den Blessin namentlich nannte, eine Führungsrolle einnehmen. Auch wenn der Japaner einen schwachen Saisonstart hinlegte, will Blessin dem Innenverteidiger wohl das notwendige Vertrauen schenken, um ihn zu alter Stärke zurückzuführen.

Fünf Gladbach-Verteidiger fehlen Blessin zunächst
Blessin wirkte auf der Pressekonferenz so, als würde er von der Mannschaft einiges einfordern. Dazu gehören Disziplin, Respekt, ein eiserner Wille und natürlich auch Leistung, die er vom ersten Tag an sehen möchte. Es wird spannend zu sehen sein, ob Blessin es bereits bis zum Derby am 11. Oktober schafft, die Defensive zu stabilisieren. Das wird nicht einfach, da mit Leszczynski, Itakura, Ullrich, Diks und Chiarodia gleich fünf Verteidiger auf Länderspielreise sind.
Das könnte jedoch auch bedeuten, dass sich die restlichen Verteidiger rund um Scally, Hashioka, Konoplya, Herold und auch Tyler Meiser beim neuen Trainer empfehlen können.
Blessin coacht Gladbach bereits gegen Siegen
Morgen wird Blessin bereits beim Testspiel gegen die Sportfreunde Siegen die Mannschaft coachen.
Was erwartet ihr vom neuen Cheftrainer bis zum Derby? Schreibt es in die Kommentare!
🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by IMAGO / HMB-Media

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