Gladbachs Verletzungssorgen sind kaum noch zu erklären
Als wäre die Heimniederlage gegen Elversberg für Borussia Mönchengladbach nicht schon schlimm genug gewesen, hat man nun den nächsten langfristigen Ausfall zu beklagen. Neuzugang Nicolas Kühn hat sich ausgerechnet beim Auslaufen nach dem Training einen Muskelbündelriss zugezogen und wird nun bis zu zwei Monate fehlen. Nach Konoplya, Leopold und Castrop ist Kühn der nächste langfristige Ausfall. Bei Borussia Mönchengladbach kann man angesichts dieser vielen Verletzungen kaum noch von Zufall oder Pech sprechen. Der Verein liegt bereits seit Jahren über dem Durchschnitt von etwa drei verletzten Spielern pro Spiel.
Sechs von zehn Gladbach-Neuzugängen bereits verletzt
Wie die „Rheinische Post“ gut herausgearbeitet hat, waren bereits sechs der zehn Neuzugänge verletzt. Neben den aktuell verletzten Neuzugängen rund um Konoplya, Leopold, Uno, Hashioka und Kühn hatte auch David Herold in der Vorbereitung mit muskulären Problemen zu kämpfen. Gerade die muskulären Probleme scheinen am Niederrhein wieder Fahrt aufzunehmen. Mit Uno, Chiarodia, Herold und jetzt auch Kühn gibt es einige Verletzungen, die im muskulären Bereich liegen und dafür muss es auch Ursachen geben. Im Sommer haben die Fohlen auch die medizinische Leitung umgebaut, doch Früchte trägt die Umstellung bislang noch nicht.

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Borussia braucht dringend den Turnaround
In allen Belangen ist es ein bitterer Saisonstart für den Verein. Durch die Häufung der Verletzungen bei den Neuzugängen hat sich am Kader im Vergleich zur vergangenen Saison grundsätzlich kaum etwas verändert. Mit Itakura stand am Wochenende lediglich ein Neuzugang in der Startelf. Der Verein braucht zwingend in allen Bereichen einen Turnaround, sonst dürften die nächsten Wochen und Monate sehr ungemütlich werden. In Freiburg rechnen nur die wenigsten mit etwas Zählbarem am Wochenende und vor der Länderspielpause kommt Mainz 05 mit Erfolgstrainer Urs Fischer in den Borussia-Park.
Sollte bis dahin kein Sieg gelingen, dürfte in der Länderspielpause bereits einiges hinterfragt werden und womöglich wird auch ein Trainerwechsel vollzogen. Viele vermuten, dass interimsweise Jan-Moritz Lichte, der derzeit als Co-Trainer fungiert, übernehmen könnte.
Lichte als mögliche Interimslösung bei Gladbach?
Der 46-Jährige ist im Sommer als Co-Trainer zu den Fohlen gewechselt. Zuvor war er als Nachwuchs-Cheftrainer bei Manchester City tätig. Zudem ist Lichte ein Vertrauter von Rouven Schröder. Beide haben bereits gemeinsam in Mainz gearbeitet. Diese Lösung dürfte wohl nur bei wenigen Fans für Euphorie sorgen, da Lichte bereits Teil des vorhandenen Trainerteams ist, das derzeit erfolglos arbeitet.
Wäre Lichte interimsweise die richtige Wahl für Borussia? Schreibt es in die Kommentare!
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🖊 Autor: Jan David Busch
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