Gladbach: Diese Personalien muss Schröder klären!

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Schröder muss viele Personalien klären - Photo by Christof Koepsel/Getty Images

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Gladbach: Diese Personalien muss Rouven Schröder klären!

Wie massiv sich der Kader von Borussia Mönchengladbach in der Amtszeit von Rouven Schröder bereits verändert hat, zeigen die zahlreichen Personalbewegungen seit seinem Amtsantritt im Oktober 2025. Auf der Zugangsseite verpflichtete der 51-Jährige bislang 13 verschiedene Spieler und zahlte dafür gerade einmal 16 Millionen Euro an festen Ablösesummen.

Die teuersten Transfers von Schröder waren bisher Isac Lidberg, David Herold und Ko Itakura. Doch bislang konnte sich noch keiner dieser „Top-Transfers“ bei den Fohlen nachhaltig durchsetzen. Vielmehr sind es die Scouting-Transfers wie Zento Uno, Hugo Bolin oder Jan Leszczynski, die bisher einen bleibenden Eindruck hinterlassen konnten. Nachfolgend ein Gesamtüberblick über die bisherigen Transferaktivitäten von Rouven Schröder:

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Zugänge Rouven Schröder – Mit Hilfe von KI erstellt

Schröder erzielt 23,5 Millionen Euro Transferüberschuss

Auch auf der Abgangsseite war Schröder äußerst aktiv. Insgesamt gab es 26 Personalbewegungen. Zudem konnte er in zwei Transferperioden Transfereinnahmen von 39,5 Millionen Euro erzielen. Das entspricht einem Transferüberschuss von 23,5 Millionen Euro während seiner bisherigen Amtszeit. Darüber hinaus ließ Schröder verlauten, dass durch seine Transferpolitik die jährlichen Personalkosten um zehn Millionen Euro gesenkt werden konnten. Für Borussia ist das ein wichtiger Schritt, um finanziell wieder in eine stabilere Richtung zu steuern.

Der erfahrene Sportchef musste mit begrenzten finanziellen Mitteln kreative Lösungen sowohl auf der Zugangs- als auch auf der Abgangsseite finden. Bislang geht der Plan allerdings noch nicht vollständig auf. Nach acht Spieltagen stehen die Fohlen auf dem 18. Tabellenplatz der Bundesliga und stecken tief im Abstiegskampf.

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Abgänge von Rouven Schröder – Mithilfe von KI erstellt

Gladbach: Im Winter stehen wichtige Entscheidungen an

Die kommende Wintertransferphase dürfte für Rouven Schröder die bislang wichtigste seiner Amtszeit werden. Zunächst geht es darum, den Kader weiter zu verkleinern. Derzeit umfasst dieser 30 Lizenzspieler und ist damit aus Sicht des Sportchefs deutlich zu groß. Laut Schröder wäre ein Kader mit 25 Spielern die ideale Größe. Dafür müssten noch einige Akteure den Verein verlassen. Im Winter könnten Kevin Stöger und Jan Olschowsky den Verein verlassen. Auch bei Joe Scally muss eine Entscheidung getroffen werden, da der Vertrag des Amerikaners im Sommer ausläuft und ein ablösefreier Abgang vermieden werden soll.

Auch Franck Honorat, der bereits im Sommer gerne gewechselt wäre, dürfte den Verein bei einem passenden Angebot verlassen. Im Sommer enden zudem die Verträge von Florian Neuhaus und Tobias Sippel. Auch die Leihspieler Nicolas Kühn und Daiki Hashioka werden vermutlich nicht über den Sommer hinaus in Gladbach bleiben. Daher zeichnen sich bereits jetzt weitere massive Veränderungen im Kader ab. Hinzu kommt, dass mit Cardoso, Swider, Urbich, Horvat  und Cvancara gleich fünf Leihspieler zurückkehren.

Eine ernsthafte Perspektive dürfte wohl nur Swider haben, der bei Viktoria Köln bislang vollends überzeugt.

Wael Mohya: Vertragsverlängerung hat höchste Priorität

Zudem müssen Entscheidungen bei den Spielern getroffen werden, deren Verträge 2028 auslaufen:

  • Wael Mohya
  • Philipp Sander
  • Fabio Chiarodia
  • Fritz Fleck
  • Iaia Manco Danfa

Bei allen fünf Spielern ist das Arbeitspapier nur noch bis 2028 gültig. Die höchste Priorität dürfte dabei eine Vertragsverlängerung von Shootingstar Wael Mohya haben. Das deutsche U21-Talent ist die Hoffnung auf bessere Zeiten am Borussia-Park. Ohne eine Vertragsverlängerung wäre aus unserer Sicht ein Verkauf im Sommer unausweichlich, da Borussia einen ablösefreien Abgang nicht riskieren darf.

Bei Philipp Sander wäre es hingegen durchaus eine Option, zunächst abzuwarten und ohne Vertragsverlängerung in die kommende Saison zu gehen. Der 28-Jährige ist ein solider Kaderspieler, allerdings dürfte eine vorzeitige Verlängerung derzeit nicht oberste Priorität genießen.

Bei Fabio Chiarodia wird spannend zu beobachten sein, ob er seinen Stammplatz behaupten kann, wenn Kevin Diks, Ko Itakura und Jan Leszczynski wieder in den Kader zurückkehren. Sollte der Italiener verletzungsfrei bleiben und die Saison als Stammspieler beenden, wäre eine erneute Vertragsverlängerung durchaus vorstellbar. Bei den jungen Talenten Fritz Fleck und Iaia Manco Danfa wird man hingegen noch abwarten müssen, ob ihr Potenzial ausreicht, um sich dauerhaft in der Bundesliga durchzusetzen.

Umfrage Live

Mit welchen Spielern würdet ihr die Verträge über 2028 hinaus verlängern?

Mehrfachauswahl möglich

Schröder muss Gladbachs Kader weiter umbauen

Auf Rouven Schröder warten zahlreiche wichtige und wegweisende Entscheidungen. Gerade im Winter wird es darum gehen, den Kader so zu justieren, dass Alexander Blessin mit seiner Mannschaft die Chance hat, den Klassenerhalt zu schaffen. Im Wintertransferfenster soll der Kader deshalb einerseits verkleinert werden. Andererseits geht es darum, mit zwei gezielten Neuzugängen entscheidende Qualität hinzuzufügen.

Traut ihr Rouven Schröder zu, Borussia Mönchengladbach durch den großen Umbruch wieder in erfolgreichere Zeiten zu führen? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!

👉 Weitere News über Borussia Mönchenglabdach findet ihr auf BMG-News

🖊 Autor: Jan David Busch

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