Gladbach lehnte lukratives Angebot für Rocco Reitz ab
Rocco Reitz wird im kommenden Sommer für ein Ablösepaket von rund 20 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach zu RB Leipzig wechseln. Nun wurde bekannt, dass die „Fohlen“ bereits im Winter ein noch lukrativeres Angebot für den Mittelfeldspieler erhalten hatten. Im Gladbach-Podcast „Pfostenbruch“ sprach Sportchef Rouven Schröder offen darüber, dass RB Leipzig im Winter mehr geboten hatte als im nun vereinbarten Sommer-Deal. Dennoch entschied sich Borussia Mönchengladbach bewusst gegen einen sofortigen Transfer, um Reitz im Abstiegskampf zu halten.
Warum lehnte Gladbach das höhere Angebot ab?
Die Entscheidung wirft Fragen auf: Was genau bedeutet ein „deutlich lukrativeres“ Angebot? Gerade vor dem Hintergrund, dass Borussia Mönchengladbach auf Transfererlöse angewiesen ist, hätte ein Winter-Deal zusätzliche finanzielle Spielräume eröffnet. Mit den möglichen Mehreinnahmen hätte der Verein bereits frühzeitig einen Nachfolger verpflichten können. Dennoch setzte man intern offenbar auf Stabilität im Kader und wollte im Kampf um den Klassenerhalt kein Risiko eingehen.

Sportliche Rolle von Reitz umstritten
Am Ende entschied sich Gladbach für den Verbleib von Reitz zumindest bis zum Sommer. Der 23-Jährige kommt in der laufenden Bundesliga-Saison bislang auf 25 Einsätze und zwei Vorlagen. Ein Tor gelang ihm noch nicht. Sportlich ist Reitz derzeit nicht unumstritten. Teile der Fans sehen ihn aufgrund seiner Leistungen nicht mehr als klare Stammkraft in der Startelf.
War die Entscheidung richtig?
Die Entscheidung, ein höheres Angebot abzulehnen, bleibt somit diskussionswürdig. Sportliche Stabilität im Abstiegskampf stand gegen mögliche zusätzliche Millionen-Einnahmen. Ob sich dieser Schritt im Nachhinein als richtig erweist, wird sich spätestens nach Saisonende zeigen.
Was meint ihr: Hättet ihr ein lukrativeres Angebot für Rocco Reitz im Winter ebenfalls abgelehnt? Schreibt es in die Kommentare!
🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by Frederic Scheidemann/Getty Images
