Gladbach beendet die Saison mit Polanski
Borussia Mönchengladbach wird die Saison mit Cheftrainer Eugen Polanski beenden. So berichtet zumindest Sky-Transferexperte Marlon Irlbacher. Eine Entlassung vor Saisonende ist zwar nicht zu 100 Prozent ausgeschlossen, gilt jedoch als absolutes Worst-Case-Szenario.
Man möchte mit dem 40-Jährigen den Klassenerhalt schaffen und im Anschluss eine fundierte Saisonanalyse gemeinsam mit dem Trainer durchführen. Ein Verbleib von Polanski über den Sommer hinaus gilt laut Sky jedoch als sehr unwahrscheinlich.
Spiel in Wolfsburg als Schlüsselspiel
Der kommende Spieltag wird jedoch entscheidend dafür sein, ob ein mögliches Worst-Case-Szenario doch noch eintritt. Gladbach spielt auswärts beim VfL Wolfsburg und darf gegen die Mannschaft von Ex-Trainer Dieter Hecking nicht verlieren.
Sollte den Fohlen ein Sieg gelingen, wäre der Klassenerhalt so gut wie gesichert. Auch bei einem Unentschieden dürfte es mit Polanski weitergehen. Nur bei einer deutlichen Niederlage und gleichzeitigem Sieg des FC St. Pauli in Heidenheim könnte das beschriebene Worst-Case-Szenario näher rücken

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Gladbach hat alles in der eigenen Hand
Gladbach hat mit fünf Punkten Vorsprung und dem besseren Torverhältnis im Saisonendspurt gegen Wolfsburg, Dortmund, Augsburg und Hoffenheim weiterhin alles in der eigenen Hand. Dennoch werden wohl noch weitere Punkte benötigt, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern.
Gladbach fehlen Traineralternativen
Das Festhalten an Polanski hängt mit Sicherheit auch mit den mangelnden Alternativen auf dem Trainermarkt zusammen. Mit Urs Fischer wäre vor einigen Monaten noch ein absoluter Top-Trainer mit Perspektive verfügbar gewesen, der sich jedoch für 1. FSV Mainz 05 entschieden hat.
Zwar stehen mit Dino Toppmöller, Horst Steffen, Steffen Baumgart, Ralph Hasenhüttl und Bo Henriksen einige Trainer mit Erstligaerfahrung zur Verfügung, jedoch scheint man in Gladbach von einer kurzfristigen Lösung nicht überzeugt zu sein. Auch ein klassischer „Feuerwehrmann“ wie Friedhelm Funkel kommt aktuell offenbar nicht infrage.
Schröder setzt auf Geduld
Daher möchte sich Rouven Schröder offenbar Zeit für die wichtige Trainerentscheidung nehmen, die dann auch sitzen muss. Zudem könnte man abwarten, welche Trainer im kommenden Sommer auf den Markt kommen.
Grundsätzlich ist dies eine nachvollziehbare Herangehensweise, um nicht in Aktionismus zu verfallen. Die entscheidende Frage bleibt jedoch, ob Schröder die nötige Zeit für diese Entscheidung erhält oder ob der Worst Case doch noch eintritt.
Könnt ihr das Festhalten an Polanski bis zum Saisonende nachvollziehen? Schreibt es in die Kommentare!
🖊 Autor: Jan David Busch
📷 IMAGO / Kirchner-Media
