Borussia Mönchengladbach mit großem Kader
Mit dem gestrigen Deadline-Day ist die Kaderplanung von Borussia Mönchengladbach zumindest auf der Zugangsseite abgeschlossen. Derzeit umfasst der gesamte Profikader 31 Spieler. Noch vor wenigen Wochen hatte Rouven Schröder eine Zielmarke von 25 Spielern als Optimalzustand beschrieben. Auf der Abgangsseite könnten theoretisch noch Transfers umgesetzt werden. Dabei dürfte es sich allerdings lediglich um Jan Olschowsky und Tomas Cvancara handeln, die den Verein womöglich noch verlassen könnten.
Dennoch bleibt der Kader sehr, sehr groß und es werden harte Entscheidungen bei der Kadernominierung fallen müssen, denn Eugen Polanski kann nur 20 Spieler in den Bundesligakader berufen.
Verletzte Spieler kehren zurück
Zudem kehren mit Zento Uno und Fabio Chiarodia zwei verletzte Spieler wieder in den Kader zurück. Der Italiener spielte am vergangenen Wochenende sogar in der Regionalliga und stand beim 4:1-Sieg der U23 über 76 Minuten auf dem Platz. Daiki Hashioka hatte sich im Spiel gegen RB Leipzig im Halsbereich verletzt, doch eine schwere Verletzung konnte ausgeschlossen werden, weshalb eine zeitnahe Rückkehr in den Trainingsbetrieb ansteht.
Lediglich Konoplya und Jens Castrop werden noch etwas länger fehlen. Bei Konoplya dürfte die Rückkehr spätestens nach der Länderspielpause im Oktober erfolgen. Bei Castrop ist die Rückkehr nach seiner Schulterverletzung noch ungewiss.

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Für Machino wird es bei Gladbach immer schwieriger
Bereits am Wochenende gegen Elversberg dürfte es für einige Spieler schwer werden, sich einen Kaderplatz zu ergattern, da Polanski nur 20 Spieler für den Kader nominieren darf. Ein Verlierer des Kühn-Transfers dürfte Shuto Machino sein. Der Japaner, der im vergangenen Jahr für ein Ablösepaket von rund zehn Millionen Euro an den Niederrhein gewechselt ist, hat derzeit keinen wirklichen Platz im Team.
Das Sturmzentrum ist mit Kleindienst, Lidberg und Danfa ausreichend besetzt und auch in der offensiven Dreierreihe ist Borussia mit Kühn, Hack, Mohya, Bolin, Honorat und Fleck enorm breit aufgestellt. Dazu kommen noch Spieler wie Kevin Stöger und Florian Neuhaus, die ebenfalls im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Bereits im Spiel gegen Leipzig saß der 26-Jährige 90 Minuten auf der Bank und durch den Kühn-Transfer hat sich seine Situation nochmals verschlechtert.

Muss Gladbach im Winter eine Lösung finden?
Daher ist es gut möglich, dass der Japaner bis zum Winter kaum auf Spielzeit kommt. Spätestens im Winter muss sich Rouven Schröder dann eine Lösung für den Mittelstürmer überlegen. Ähnliches dürfte für Joe Scally gelten. Der Amerikaner galt als sicherer Verkaufskandidat, doch durch die Verletzungen von Konoplya und Hashioka sowie aufgrund mangelnder Angebote ist Scally geblieben und steht womöglich sogar am Wochenende in der Startelf. Doch sobald Konoplya und Hashioka zurückkehren, könnte der 23-Jährige schnell aus dem Kader gestrichen werden, da er mit seinem bis 2027 laufenden Vertrag keine Perspektive mehr am Niederrhein hat.
Bei Scally wird man dann womöglich im Winter ebenfalls einen Transfer forcieren, um noch eine geringe Ablöse einzufahren.
Glaubt ihr, Machino hat noch eine sportliche Perspektive in Gladbach? Schreibt es in die Kommentare!
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🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by Marco Luzzani/Getty Images
