Somuncu fordert radikalen Gladbach-Umbruch
In der neuesten Folge von „Buschis Borussia“ war Kabarettist Serdar Somuncu zu Gast. Der 57-Jährige analysiert darin die aktuelle Situation rund um seinen Herzensverein Borussia Mönchengladbach. Dabei lässt Somuncu kein gutes Haar an Borussia. Trainer Eugen Polanski hält der Comedian zwar für einen „netten Kerl“, ist jedoch der Meinung, dass der 40-Jährige mit der aktuellen Situation komplett überfordert ist und berechtigte Kritik nicht annimmt.
Kritik an Taktik und Aufstellungen
Auch die taktische Ausrichtung der Mannschaft und das gewählte System stoßen bei Somuncu auf deutliche Kritik. Seiner Ansicht nach sei für jeden erkennbar, dass die Fünferkette nicht funktioniere. Die Abstände zum Gegner seien viel zu groß, und die Mannschaft wirke zudem konditionell vielen Teams in der Bundesliga unterlegen.
Auch an den Aufstellungen von Polanski lässt Somuncu kein gutes Haar, da Woche für Woche dieselben Spieler auf dem Platz stehen.
Trainerwechsel kommt zu spät
Für einen Trainerwechsel ist es aus Sicht von Somuncu mittlerweile zu spät. Vor einigen Monaten hätte man mit Urs Fischer den richtigen Trainer für Borussia Mönchengladbach verpflichten können. Inzwischen sei der Trainermarkt jedoch ausgedünnt, und es gebe aktuell keine wirklich spannenden Optionen mehr für die Fohlen.
Auch von einem klassischen „Feuerwehrmann“ wie Friedhelm Funkel hält Somuncu wenig. Borussia Mönchengladbach bleibe daher nichts anderes übrig, als die Saison mit Polanski zu Ende zu spielen. Dennoch glaubt Somuncu, dass die Fohlen den Klassenerhalt mit „zwei blauen Augen“ schaffen werden.
Gladbach braucht radikalen Umbruch auf der Führungsebene
Somuncu fordert zudem nach der Saison einen radikalen Umbau der Führungsebene. Es müsse mehr Kompetenz sowie jüngere Köpfe in verantwortliche Positionen bei Borussia Mönchengladbach geben Personen, die „Bock auf den Verein“ haben und die notwendige Energie mitbringen, um Veränderungen anzustoßen.
Als konkretes Beispiel nennt er Christoph Kramer, der Borussia Mönchengladbach medial ein ganz anderes Gesicht geben könnte.
Klare Kritik an Vereinsstrukturen
Sollte dieser Umbruch im Sommer nicht erfolgen, wird sich laut Somuncu auch langfristig nichts an der aktuellen Situation ändern. Im Verein herrsche zu viel „Klüngelei“ und Postengeschiebe, weshalb das Präsidium aus seiner Sicht inzwischen inkompetent besetzt sei.
Es brauche radikale Veränderungen, da ein Trainerwechsel allein nicht ausreichen würde und man sonst weiterhin auf dieselben Probleme zusteuere.
Die komplette Folge findet ihr auf dem YouTube-Kanal von „Buschis Borussia“!
Wie beurteilt ihr die Aussagen von Somuncu? Schreibt es in die Kommentare!
🖊 Autor: Jan David Busch
📷 IMAGO / Panama Pictures
