Schröder baut Gladbach komplett um

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Gladbachs Transfercheck - IMAGO / Kirchner-Media

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Rouven Schröder krempelt Borussia Mönchengladbach um

Rouven Schröder ist bei Borussia Mönchengladbach endgültig der starke Mann am Niederrhein. Nach seinem Amtsantritt am 14. Oktober 2025 hat sich der 50-Jährige nach einer kurzen Eingewöhnungsphase vollständig etabliert und treibt den Umbruch im Verein konsequent voran. Bereits in der Wintertransferperiode wurden erste Veränderungen am Kader vorgenommen. In diesem Sommer folgt nun der große Neustart. Mit bislang acht Neuzugängen (inklusive Mujevic) und 13 Abgängen (inklusive Boteli und der Leihspieler) wurde der Kader grundlegend verändert. Weitere Transfers bis zum Ende des Transferfensters am 1. September gelten als wahrscheinlich.

Schröder baut sein Team auf

Mit Andre Hechelmann hat Schröder einen langjährigen Vertrauten als Kaderplaner und Chefscout installiert. Der 41-Jährige trat sein Amt am 1. März 2026 an und wechselte vom FC Bayern München an den Niederrhein. Auch Hechelmann dürfte ein Grund dafür sein, warum Borussia viele Personalentscheidungen bereits frühzeitig abschließen konnte. Auch im Trainerteam setzt Schröder auf vertraute Gesichter. Mit Jan-Moritz Lichte holte er einen Weggefährten aus gemeinsamen Mainzer Zeiten nach Gladbach. Der 46-Jährige bringt als langjähriger Co-Trainer viel Erfahrung mit und verfügt durch seine Tätigkeit als Nachwuchschef von Manchester City über ein internationales Netzwerk sowie große Expertise in der Talententwicklung.

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Lichte wird Co-Trainer in Gladbach – Photo by Alexandra Beier/Getty Images

Nächste Personalentscheidung gefallen

Zudem hat Borussia Mönchengladbach die Verpflichtung von Jörg Menger als neuen Head of Performance bekannt gegeben. Der 48-Jährige arbeitete zuvor unter anderem beim VfL Bochum und dem FC Schalke 04 als Athletiktrainer und kennt Rouven Schröder ebenfalls aus gemeinsamen Zeiten. Parallel dazu gab Borussia die Trennung von Guido Streichsbier bekannt. Der bisherige Co-Trainer gehört künftig nicht mehr zum Trainerteam der Lizenzmannschaft.

Klare Linie am Borussia-Park

Derzeit entsteht immer stärker der Eindruck, dass Rouven Schröder den gesamten sportlichen Bereich nach seinen Vorstellungen neu aufstellt. Er setzt auf Mitarbeiter, mit denen er bereits erfolgreich zusammengearbeitet hat, und scheut dabei auch vor personell schwierigen Entscheidungen nicht zurück. Das zeigt sich auch am Beispiel von Oliver Neuville. Die Borussia-Legende gehört künftig nicht mehr zum Trainerteam der Profis und übernimmt stattdessen die Rolle des Co-Trainers der U23.

Rouven Schröder verfolgt damit eine klare Linie und trifft konsequent Entscheidungen, die den Verein sportlich langfristig wieder erfolgreicher machen sollen.

Wie beurteilt ihr die bisherige Arbeit von Rouven Schröder? Schreibt es in die Kommentare!

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🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by IMAGO / Kirchner-Media

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