Neue Transferstrategie bei Gladbach

Gladbach
Schröder muss den passenden Trainer finden - IMAGO / DeFodi Images

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Gladbachs Transferstrategie – Leader sollen kommen

Laut der Rheinischen Post sollen in der kommenden Transferperiode von Borussia Mönchengladbach gezielt Spieler mit Leadership-Qualitäten verpflichtet werden. Zunächst klingt dies nach einer neuen Herangehensweise, jedoch hat auch Schröders Vorgänger Roland Virkus regelmäßig betont, dass künftig verstärkt Führungsspieler verpflichtet werden sollen.

Unter genau dieser Herangehensweise verpflichtete Roland Virkus unter anderem Philipp Sander und Kevin Stöger. Dennoch scheint weiterhin ein Führungsproblem innerhalb der Mannschaft zu bestehen, weshalb sich auch Rouven Schröder dazu veranlasst sieht, weitere „Leader“ zu verpflichten.

Rani Khedira als möglicher Schlüsseltransfer?

Eines der neuen Gesichter von Borussia Mönchengladbach könnte Rani Khedira von 1. FC Union Berlin werden. Der 32-Jährige spielt aktuell wohl die stärkste Saison seiner Karriere und kommt im zentralen Mittelfeld der Berliner auf 29 Einsätze, fünf Tore und zwei Vorlagen.

In der Hinrunde beim 3:1-Heimsieg von Union Berlin gegen Gladbach traf Khedira gegen seinen möglichen zukünftigen Arbeitgeber und beförderte die Mannschaft von Eugen Polanski damals auf Platz 18. Khedira steht bei Union Berlin noch bis 2027 unter Vertrag, weshalb Borussia Mönchengladbach wohl eine Ablöse im niedrigen einstelligen Millionenbereich zahlen müsste.

Gladbach
Khedira nach Gladbach – Photo by Stuart Franklin/Getty Images

Internationale Erfahrung und Rolle im Team

Khedira läuft inzwischen auch für die tunesische Nationalmannschaft auf und feierte erst im März sein Debüt. Im defensiven Mittelfeld soll er als Stabilisator fungieren und dabei helfen, dass sich die jungen, talentierten Spieler wie Mohya, Bolin, Ullrich und Chiarodia weiterentwickeln.

Grundsätzlich wäre dies ein risikoarmer Transfer. Dennoch darf hinterfragt werden, ob Khedira tatsächlich der Spieler ist, den Borussia Mönchengladbach benötigt insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich auch Union Berlin aktuell im Abstiegskampf befindet.

Kaderumbau hängt am Klassenerhalt

Es wird spannend zu beobachten sein, welche finanziellen Mittel Rouven Schröder für die Neuausrichtung des Kaders zur Verfügung gestellt bekommt. Der Saisonendspurt wird dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Gladbach tritt noch gegen Wolfsburg, Dortmund, Augsburg und Hoffenheim an. Das oberste Ziel bleibt der Klassenerhalt. Zwischen einem direkten Abstieg und einem halbwegs versöhnlichen Saisonende im Bereich der Plätze 9 bis 11 scheint aktuell noch alles möglich.

Was haltet ihr von der neuen „Transferausrichtung“ bei Borussia Mönchengladbach? Schreibt es in die Kommentare!

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🖊 Autor: Jan David Busch

📷 IMAGO / DeFodi Images

 

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