Gladbach: Entsteht jetzt eine Torwartdiskussion?
Moritz Nicolas ist als klare Nummer eins bei Borussia Mönchengladbach in die Saison gestartet. Der 29-Jährige hatte mit seinen starken Leistungen maßgeblich dazu beigetragen, dass die Fohlen in der vergangenen Saison den Klassenerhalt geschafft haben. Doch in der laufenden Spielzeit unterlaufen dem Schlussmann ungewöhnlich viele Torwartfehler. Auch beim jüngsten Auswärtssieg gegen den VfB Stuttgart machte Nicolas beim zwischenzeitlichen 1:0 für die Schwaben keine gute Figur.
Im DFB-Pokal gegen den Karlsruher SC und beim gestrigen Bundesligaspiel gegen den SC Paderborn stand hingegen Daniel Batz zwischen den Pfosten. Nicolas musste aufgrund muskulärer Probleme passen.
Daniel Batz überzeugt mit zwei Zu-null-Spielen für Gladbach
Batz wechselte im vergangenen Sommer ablösefrei vom 1. FSV Mainz 05 an den Niederrhein. Bei den Mainzern war der 35-Jährige in der vergangenen Saison gesetzt und überzeugte ebenso wie Nicolas mit starken Leistungen. Bei Borussia Mönchengladbach war Batz ursprünglich als klarer Ersatztorhüter eingeplant. Doch sowohl im Pokal gegen Karlsruhe als auch in der Bundesliga gegen Paderborn zeigte der erfahrene Schlussmann hervorragende Leistungen. Trotz zahlreicher Torchancen der Gegner konnte Batz mit starken Paraden überzeugen und hielt in beiden Begegnungen seinen Kasten sauber.

Damit stellt sich durchaus die berechtigte Frage, ob der 35-Jährige auch am kommenden Freitag beim Hamburger SV zwischen den Pfosten stehen sollte. Nach dem Spiel gegen Paderborn wurde Batz gefragt, ob seine Leistung eine persönliche Empfehlung für das kommende Auswärtsspiel in Hamburg gewesen sei. Seine Antwort fiel kurz und knapp aus: „Das müssen Sie den Trainer fragen.“
Cheftrainer Alexander Blessin erklärte lediglich, dass Nicolas am Freitag voraussichtlich wieder zur Verfügung stehen werde. In den vergangenen Wochen hatte der 53-Jährige zudem unmissverständlich klargestellt, dass Nicolas sein Stammtorhüter sei.
Wer sollte gegen Hamburg im Tor stehen?
Gladbach: Sollte Batz auch gegen Hamburg im Tor stehen?
Doch der Profifußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Angesichts der Leistungen von Daniel Batz in den vergangenen beiden Begegnungen sollte aus unserer Sicht auch das Leistungsprinzip eine entscheidende Rolle spielen. Der erfahrene Torhüter hat seine Chance eindrucksvoll genutzt, mit starken Paraden überzeugt und der Defensive zusätzliche Sicherheit gegeben. Deshalb sollte Alexander Blessin aus unserer Sicht auch am kommenden Freitag beim Hamburger SV auf Daniel Batz setzen.
Die anschließende Länderspielpause könnte der Trainerstab nutzen, um die Torwartsituation noch einmal neu zu bewerten.
Was denkt ihr: Sollte Daniel Batz auch gegen Hamburg im Tor stehen oder würdet ihr wieder auf Moritz Nicolas setzen? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare!
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🖊 Autor: Jan David Busch

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