Gladbach: Schröder trennt sich von Virkus-Flops?

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Beendet Schröder die Virkus-Transferpolitik - Photo by Maja Hitij/Getty Images

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Beendet Gladbach14-Millionen-Missverständnisse?

Borussia Mönchengladbach könnte sich noch in diesem Transfersommer von zwei kostspieligen Verpflichtungen trennen. Sowohl Shuto Machino als auch Gio Reyna gelten derzeit als Verkaufskandidaten. Zusammen investierte Borussia rund 14 Millionen Euro in die beiden Offensivspieler sportlich konnten beide die Erwartungen bislang jedoch nicht erfüllen.

Shuto Machino wechselte im Sommer 2025 für acht Millionen Euro plus zwei Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen von Holstein Kiel an den Niederrhein. Wettbewerbsübergreifend absolvierte der Japaner zwar 34 Pflichtspiele, kam dabei jedoch lediglich auf vier Tore und eine Vorlage.

Mit der Verpflichtung von Isac Lidberg und der Rückkehr von Kapitän Tim Kleindienst nach seiner Verletzung ist die Konkurrenz im Sturmzentrum weiter gewachsen. Im Team von Eugen Polanski scheint für Machino derzeit kein Stammplatz mehr vorgesehen zu sein. Bei einem passenden Angebot könnte der Japaner Borussia daher noch in diesem Sommer verlassen.

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Lidberg verdrängt Machino aus dem Kader – Photo by Fabio Deinert/Getty Images

Auch Reyna vor dem Abschied

Auch Gio Reyna steht offenbar vor einem Wechsel. Der US-Amerikaner wird aktuell mit einem Transfer zum RC Straßburg in die französische Ligue 1 in Verbindung gebracht. Im vergangenen Sommer entschied sich Roland Virkus trotz der bekannten Verletzungsanfälligkeit des Offensivspielers für dessen Verpflichtung und überwies vier Millionen Euro an Borussia Dortmund.

Doch auch in Gladbach wurde Reyna immer wieder von kleineren Verletzungen zurückgeworfen. Am Ende stehen lediglich 20 Pflichtspiele, ein Tor und eine Vorlage zu Buche.

Schröder betreibt Schadensbegrenzung

Rouven Schröder arbeitet derzeit daran, die aus seiner Sicht fehlgeschlagene Transferpolitik seines Vorgängers Roland Virkus zu bereinigen und den Kader neu aufzustellen. Ob Borussia die rund 14 Millionen Euro, die einst in Machino und Reyna investiert wurden, wieder einspielen kann, darf allerdings bezweifelt werden. Vielmehr dürfte es darum gehen, den finanziellen Schaden möglichst gering zu halten, da wohl nur ein Teil der damaligen Investitionssumme zurückfließen würde.

Weitere Abgänge sollen folgen

Dass Borussia Mönchengladbach bis zum Ende des Transferfensters noch mehrere Spieler abgeben möchte, gilt als wahrscheinlich. Rouven Schröder hat als Ziel einen Profikader mit 25 Spielern ausgegeben.

Mit Gio Reyna, Jan Olschowsky, Joe Scally, Nathan Ngoumou, Shuto Machino, Tomáš Čvančara, Florian Neuhaus und Kevin Stöger stehen mehrere Profis auf der Verkaufsliste, deren Abgänge Borussia nach aktuellem Stand nicht ersetzen müsste.

Glaubt ihr, dass Rouven Schröder in Zukunft wieder eine erfolgreiche Transferpolitik bei Borussia Mönchengladbach etablieren kann? Schreibt es in die Kommentare!

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🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by Maja Hitij/Getty Images

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