Gladbachs fataler Leih-Deal mit Tiago Pereira Cardoso
Borussia Mönchengladbach hat im Sommer seinen hochtalentierten Torhüter Tiago Pereira Cardoso nach Belgien in die erste Liga an La Louvière verliehen. Eigentlich sollte Stammtorhüter Marcos Peano den Verein noch vor dem Ende der Transferphase verlassen. Doch ein Wechsel zerschlug sich und nun hat der 20-jährige Luxemburger ein großes Problem. Denn in Belgien gilt im Profibereich die sogenannte „Homegrown-Regel“. Das bedeutet, dass auf jedem Spielbericht sechs Spieler stehen müssen, die im eigenen Verein ausgebildet wurden. Damit La Louvière diese Regel einhalten kann, steht anstelle von Cardoso immer Nachwuchstorhüter Theo Radelet aus der eigenen Akademie mit einem Marktwert von 50.000 Euro im Kader.
Gladbach-Keeper Cardoso steht nicht einmal mehr im Kader
Somit stand Cardoso, der bereits über fünf Bundesligaeinsätze verfügt und einen Marktwert von 1,5 Millionen Euro aufweist, bei seinem neuen Club nicht einmal im Kader. Eine im Nachhinein fatale Entscheidung, nach Belgien zu wechseln, da man gerade in diesem jungen Alter Spielpraxis sammeln muss. Derzeit ist die Situation so festgefahren, dass Cardoso bis zum Winter wohl nicht einmal mehr im Kader seines neuen Clubs stehen dürfte. Dann würde die Leihe wohl im Winter abgebrochen werden und man würde einen neuen Club für Cardoso suchen.
Schröder muss im Winter eine bessere Lösung finden
Eine enorm bittere und wohl auch belastende Situation für den jungen Torhüter, der bereits mit großen Clubs wie Manchester United in Verbindung gebracht wurde. Hier muss Sportchef Rouven Schröder im Winter dringend eine bessere Lösung finden, um das Talent des Keepers zu fördern.
Hätte man diese Situation aus eurer Sicht irgendwie vermeiden können? Schreibt es in die Kommentare!
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🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by Sebastian Widmann/Getty Images
