Diese Transfers braucht Borussia Mönchengladbach noch
Rouven Schröder arbeitet weiterhin intensiv am Kader von Borussia Mönchengladbach. Der 50-Jährige hat auf dem Transfermarkt bereits ganze Arbeit geleistet und mit Jan Leszczyński den achten Neuzugang verpflichtet. Damit ist die Kaderplanung auf der Zugangsseite zunächst abgeschlossen. Gladbachs Sportchef wird sich nun voll auf die Abgangsseite konzentrieren, um weiteren finanziellen Spielraum zu schaffen und den Kader bis zum Ende des Transferfensters am 1. September gezielt weiter zu verstärken.
Das klare Ziel muss es sein, in der kommenden Saison zu keinem Zeitpunkt in den Abstiegskampf zu geraten. Dieser Anspruch sollte für Borussia selbstverständlich sein.
Die Defensive bleibt die größte Baustelle
Ein bis zwei Transfers dürfte es in diesem Sommer noch geben. Im Fokus wird dabei vor allem die Defensive stehen. Mit Nico Elvedi und Joe Scally werden weiterhin zwei Leistungsträger mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. Sollte Borussia beide Spieler verkaufen, könnten Transfererlöse von deutlich mehr als 15 Millionen Euro erzielt werden. Durch die Verpflichtungen von Jan Leszczyński, David Herold und Yukhym Konoplya hat sich Borussia sowohl in der Innenverteidigung als auch auf den Außenverteidigerpositionen verstärkt. Sollten jedoch zwei etablierte Spieler den Verein verlassen, müsste Rouven Schröder wohl tiefer in die Tasche greifen, um eine echte Sofortverstärkung zu verpflichten.

Ein flexibler Verteidiger wäre ideal
Im Optimalfall verpflichtet Borussia einen Spieler, der sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der Rechtsverteidigerposition eingesetzt werden kann. Mit Konoplya und Herold hat man zwei offensiv ausgerichtete Außenverteidiger verpflichtet. Ein zusätzlicher Spieler mit einer defensiveren Interpretation der Position wäre daher durchaus sinnvoll. Ein Profil wie Kevin Diks wäre für Borussia als weiterer Neuzugang in diesem Sommer ideal.
Offensiv besteht nur bei Abgängen Handlungsbedarf
In der Offensive ist Borussia derzeit quantitativ gut besetzt. Mit Kevin Stöger, Florian Neuhaus, Tomas Cvancara, Nathan Ngoumou und Grant-Leon Ranos gibt es aktuell mehrere Spieler ohne wirkliche Perspektive. Zudem wären die Fohlen wohl auch bereit, Gio Reyna, Shuto Machino und Franck Honorat bei einem passenden Angebot ziehen zu lassen. Sollte es zu weiteren Abgängen kommen, würde Gladbach einen variablen Offensivspieler mit hohem Entwicklungspotenzial benötigen, der gemeinsam mit Wael Mohya, Hugo Bolin und Robin Hack um die Plätze hinter der Sturmspitze konkurriert.

Schröders Arbeit ist noch nicht beendet
Sollte Rouven Schröder auf der Abgangsseite noch Bewegung in den Kader bringen und anschließend gezielt ein bis zwei Verstärkungen verpflichten, dürfte man die Transferperiode zumindest auf dem Papier als gelungen bezeichnen.
Welche Baustellen seht ihr noch im aktuellen Gladbacher Kader? Schreibt es gerne in die Kommentare!
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🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by IMAGO / Kirchner-Media
