Polanskis Endspiel gegen Mainz 05 – Schröder vermeidet klares Bekenntnis
Borussia Mönchengladbach befindet sich fünf Spieltage vor Schluss weiterhin im Abstiegskampf. Noch ist der Vorsprung auf den Relegationsplatz mit fünf Punkten relativ komfortabel, doch das kann sich bereits an diesem Wochenende ändern.
Sollte Gladbach im Heimspiel gegen 1. FSV Mainz 05 erneut enttäuschen und nicht gewinnen, könnte der Abstand auf den Relegationsplatz auf nur noch zwei Punkte schrumpfen. Parallel trifft FC St. Pauli auf den 1. FC Köln. Sollte St. Pauli dieses Spiel gewinnen und Gladbach gleichzeitig verlieren, würde sich die Lage deutlich zuspitzen.

Restprogramm im Überblick
- 30. Spieltag: Borussia Mönchengladbach vs. Mainz 05
- 31. Spieltag: VfL Wolfsburg vs. Borussia Mönchengladbach
- 32. Spieltag: Borussia Mönchengladbach vs. Borussia Dortmund
- 33. Spieltag: FC Augsburg vs. Borussia Mönchengladbach
- 34. Spieltag: Borussia Mönchengladbach vs. TSG Hoffenheim
Zwischen Hoffnung und Abstiegsangst
Trotz der angespannten Situation ist weiterhin einiges möglich. Sollte Gladbach überraschend Mainz schlagen und anschließend beim angeschlagenen VfL Wolfsburg punkten, wäre theoretisch sogar noch ein einstelliger Tabellenplatz drin. Ein versöhnliches Saisonende ist also nicht ausgeschlossen.
Gleichzeitig ist klar: Die Mannschaft von Eugen Polanski muss den Abstiegskampf jetzt zu 100 Prozent annehmen. Es geht nicht mehr um Entwicklung oder Spielphilosophie es geht nur noch um Punkte.
Trainerfrage spitzt sich zu
Mit den kommenden Spielen wird sich auch die Zukunft von Polanski entscheiden. Sollte Gladbach gegen Mainz und Wolfsburg verlieren, könnte sich die Situation dramatisch zuspitzen. In diesem Fall wäre Rouven Schröder wohl gezwungen, noch vor Saisonende einen Trainerwechsel vorzunehmen, um im Endspurt einen neuen Impuls zu setzen.
Denn dann würde es nur noch um den Klassenerhalt gehen und dafür braucht es möglicherweise neue Energie auf der Trainerbank.
Kein klares Bekenntnis – ein klares Signal?
Spätestens nach der Niederlage in Leipzig wurde deutlich, dass Polanski intern zur Diskussion steht. Schröder vermied ein klares Bekenntnis zu seinem Trainer ein Signal, das man durchaus deuten kann.
Nach der Saison wird es ohnehin zur großen Analyse kommen. Gemeinsam mit Kaderplaner André Hechelmann wird dann auch die Trainerfrage eine zentrale Rolle spielen.
Viele Fans können sich eine Zukunft mit Polanski aktuell nicht mehr vorstellen. Der Punkteschnitt von 1,12 spricht gegen ihn, genauso wie die fehlende spielerische Entwicklung. Die Sorge ist groß, dass sich ein Szenario wie bei Gerardo Seoane wiederholt: Man geht mit einem angeschlagenen Trainer in die neue Saison und muss früh reagieren.
Fazit
Die kommenden Wochen entscheiden nicht nur über den Klassenerhalt von Borussia Mönchengladbach, sondern auch über die Zukunft von Eugen Polanski.
Noch hat Gladbach alles in der eigenen Hand – doch der Druck war selten größer.
Was meint ihr: Sollte Gladbach an Polanski festhalten oder im Saisonendspurt noch reagieren? Schreibt es in die Kommentare!
🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by Selim Sudheimer/Getty Images
