Takai bleibt Transferoption in Gladbach
Borussia Mönchengladbach hat in der Wintertransferphase Kota Takai von Tottenham Hotspur für ein halbes Jahr inklusive Kaufoption im hohen einstelligen Millionenbereich ausgeliehen. Bereits in seinen ersten Einsätzen konnte man erkennen, dass der 1,92 m große Innenverteidiger gute Anlagen mitbringt, um die Defensive der Borussia zu verstärken. Doch auch der 21-Jährige ist wie viele Spieler bei den Fohlen äußerst verletzungsanfällig. Aufgrund einer Erkrankung und einer Zerrung im Oberschenkel kommt Takai bislang nur auf 6 Einsätze, davon lediglich drei in der Startelf.
Auch bei Tottenham und zuvor bei Kawasaki Frontale wurde seine Entwicklung immer wieder durch kleinere und größere Verletzungen (Adduktorenprobleme und Fußverletzung) gebremst. Im Sommer 2025 wechselte Takai für 5,8 Millionen Euro aus Japan nach Tottenham, konnte dort jedoch aufgrund einer Fußverletzung kein Spiel absolvieren und kam ohne Spielpraxis im Januar an den Borussia-Park.
Nun ist Takai zurück im Mannschaftstraining und wird wohl auch am Wochenende gegen RB Leipzig wieder im Kader von Eugen Polanski stehen. Mit einem Einsatz in der Startelf ist nach einer Verletzungspause von rund 1,5 Monaten allerdings nicht zu rechnen. Ob Takai bis zum Saisonende noch einmal eine tragende Rolle spielen kann, hängt vor allem von seiner körperlichen Verfassung ab. Ein fitter Takai kann dem Team auf jeden Fall weiterhelfen.
Auch deshalb denkt man am Borussia-Park laut der Rheinischen Post über eine mögliche Verlängerung des Leih-Deals nach. Marvin Friedrich wird Borussia Mönchengladbach im Sommer verlassen, und mit Takai hätte man einen möglichen Nachfolger bereits im eigenen Kader. Ein fester Transfer ist trotz Kaufoption derzeit nicht realisierbar, da die finanziellen Mittel fehlen. Eine weitere Leihe könnte Gladbach daher helfen vorausgesetzt, der Japaner bekommt seine Verletzungsprobleme in den Griff.
Würdet ihr Takai weiter ausleihen? Schreibt es in die Kommentare!
🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by Daniela Porcelli/Getty Images
