Die Leihe von Alejo Sarco wirft bei Borussia Mönchengladbach bislang mehr Fragen als Antworten auf. Als der Angreifer im Januar verpflichtet wurde, sollte er dem Kader eigentlich zusätzliche Qualität und Tempo für die Offensive geben. Bis jetzt ist davon jedoch kaum etwas zu sehen. Sarco kam Ende Januar per Leihe von Bayer Leverkusen bis zum 30. Juni 2026 nach Gladbach. Der Klub hatte ihn damals als schnellen und robusten Stürmer mit Torgefahr vorgestellt.

IMAGO / DeFodi Images
Besonders auffällig ist deshalb, wie Rouven Schröder den Transfer inzwischen selbst einordnet. Auf der Pressekonferenz vor dem Heidenheim-Spiel sagte Gladbachs Sportchef: „Natürlich kann am Ende nicht jeder Transfer funktionieren. Aber wir fühlen uns trotzdem wohl mit dem Transfer.“ Genau dieser Satz zeigt das Problem. Denn er klingt nicht nach einer Verpflichtung, die sportlich eingeschlagen hat, sondern eher nach dem Versuch, einen bislang enttäuschenden Deal im Nachhinein zu erklären.
Kritisch daran ist vor allem, dass Gladbach im Winter offenbar auf Hoffnung statt auf sofortige Hilfe gesetzt hat. Schröder betonte zwar, Sarco lasse sich nicht hängen und gebe Gas, gleichzeitig räumte er aber auch indirekt ein, dass andere Spieler klar vor ihm stehen. Für einen Wintertransfer ist das zu wenig. Gerade in einer Saisonphase, in der jeder Kaderplatz sitzen muss, wirkt die Leihe bisher eher wie ein spekulativer Versuch als wie eine gezielte Verstärkung.
Glaubt ihr, dass Sarco Gladbach in dieser Saison noch helfen kann?
👉 Weitere News über Borussia Mönchengladbach findet ihr auf BMG-News
🖊 Autor: Elias Heinze
📷 Photo by IMAGO / DeFodi Images
