Rouven Schröder kündigt Transfers bei Borussia Mönchengladbach an
Rouven Schröder geht bei Borussia Mönchengladbach derzeit als starker Mann voran. Schon bei seiner Vorstellungspressekonferenz machte Schröder deutlich, dass er den Kader verkleinern und vor allem in der Defensive nachlegen möchte. Gegenüber der Sport Bild bekräftigte er nun erneut, dass Spielerverkäufe finanzielle Mittel für neue Transfers freimachen sollen. Auch Leihgeschäfte seien laut Schröder eine mögliche kreative Lösung.
Dabei könne bereits ein gezielter Transfer ausreichen, um den „letzten Baustein“ einer funktionierenden Mannschaft zu ergänzen. Schröder lässt seinen Worten auch Taten folgen: So verlängerte er den Vertrag mit Kapitän Tim Kleindienst bis 2029 – ein deutliches Statement in seiner noch jungen Amtszeit als Sportdirektor.
Aktuell werden Marco Pasalic, Keke Topp und Jorne Spileers mit einem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht. Schröder zeigt sich überzeugt, dass der Klassenerhalt gelingen wird. Dennoch betont er, dass eine professionelle Kaderplanung auch ein mögliches Zweitligaszenario berücksichtigen müsse – ganz im Sinne einer nachhaltigen Vereinsstrategie.
Auch in der Trainerfrage handelt Schröder nach dem Motto „In der Ruhe liegt die Kraft“. Er möchte sich dabei kein festes Zeitfenster setzen. Sollte jedoch Eugen Polanski am Samstag im Derby den zweiten Bundesligasieg in Folge einfahren, dürfte eine Beförderung während der Länderspielpause wohl nur noch Formsache sein.
Fazit
Rouven Schröder gibt bei Borussia Mönchengladbach eine klare Marschrichtung vor. Der neue Sportdirektor überzeugt durch klare Kommunikation, transparente Ziele und eine konsequente Handschrift. Genau diese Entschlossenheit hat Gladbach in den vergangenen Jahren oft gefehlt – nun scheint wieder Struktur und Führung in den Verein zurückzukehren.
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🖊 Autor: Jan David Busch
👉 IMAGO / Kirchner-Media
