Hoeneß-Hammer: Braucht Gladbach Investoren?

Gladbach
Hoeneß empfiehlt Gladbach Investor - Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images

Um auf den eigentlichen Inhalt von OneFootball zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Sollte Gladbach Investoren in den Verein holen?

Im Podcast von Markus Feldenkirchen, der selbst glühender Gladbach-Fan ist, war Uli Hoeneß zu Gast und hat Vereinen wie Borussia Mönchengladbach dazu geraten, die 50+1-Regel fallen zu lassen, um die Lücke zu anderen Vereinen wie z.B. dem FC Bayern München nicht größer werden zu lassen, die sich laut dem Bayern-Ehrenpräsidenten durch die internationalen Vermarktungsmöglichkeiten immer weiter von den Bundesligisten entfernen.

Das würde bedeuten, Borussia Mönchengladbach müsste für eine Abschaffung der 50+1-Regel eintreten, um externe Sponsoren und Anteilseigner in den Verein zu holen. Derzeit hält bei Borussia der Verein alle Anteile und somit haben die Mitglieder auf dem Papier die komplette Kontrolle über den Verein.

Gladbach
Hoeneß gibt Gladbach Empfehlung – Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images

Millionen durch Investoren?

Durch externe Investoren würde Borussia Mönchengladbach durch die weiterhin bekannte Marke der Fohlen wohl kurzfristig enorm viel Geld mobilisieren können und in den Kader fließen lassen. Dass dieser Weg nicht immer von Erfolg gekrönt sein muss, sieht man am Beispiel von Hertha BSC, die mit Lars Windhorst einen fachfremden Investor in den Verein geholt haben und kurzfristig damit über 200 Millionen Euro in den Verein gespült wurden. Aus dem Vorhaben des „Big City Clubs“ ist in der Zwischenzeit eine graue Maus der 2. Bundesliga geworden.

Das Beispiel von Hertha BSC ist jedoch auch das absolute Negativbeispiel. Sollte man einen strategischen Investor in den Verein holen, der zudem über Kompetenzen im Bereich Fußball verfügt und eine nachhaltige Entwicklung anstrebt, muss ein Investoren-Deal nicht immer negative Folgen für Verein und natürlich auch für die Fans haben. Als Beispiel hält Adidas knapp 10% am FC Bayern und dadurch erhalten die Münchner nicht nur Geld, sondern auch ein internationales Netzwerk durch den Sportartikelhersteller.

Wäre Puma ein möglicher Partner?

Ein ähnliches Konstrukt könnte Borussia mit ihrem jahrelangen Partner Puma aufbauen, der ebenfalls international vernetzt ist. Ein strategischer Investor wäre sogar auch innerhalb der 50+1-Regel umgehend möglich. Eine Aufhebung der Regel wäre der Gladbacher Fanszene nur schwer vermittelbar und wäre wohl kaum realisierbar. Bereits die Vermarktung des Stadionnamens mit der Firma ISTA stößt bereits auf Unmut und beim letzten Spieltag gab es Banner in der Nordkurve, die diesen Deal kritisierten.

Daher ist bei Borussia immer eine Abwägung zwischen Tradition und den modernen Entwicklungen im Fußball nötig. Möchte Borussia langfristig wieder im internationalen Fußball vertreten sein, wird es wohl kaum ohne strategische Investoren gehen.

Würdet ihr einen Einstieg eines Investors befürworten? Schreibt es in die Kommentare!

👉 Wie würde deine Startaufstellung aussehen? Erstelle sie mit dem kostenlosen Squad Builder auf BMG-News.

🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by Selim Sudheimer/Getty Images

Buy Me a Coffee
1. Fußball-Bundesliga 2026/2027 5. Spieltag
Köln
15:30 11.10.2026
Gladbach
Wer wird gewinnen? Stimme jetzt ab!
Stand: 21.09.2026, 11:49 Uhr
Buy Me a Coffee
Aktuell bei Instagram
Werbeanzeigen
Kommentare

Hinterlasse deine Meinung zum Beitrag

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
189 Kommentare
Meistgewählt
Neueste Älteste
Newsletter

Werde jetzt Teil der Community!

Wir informieren dich über neue News und Beiträge und Community-Aktionen. Wir freuen uns auf dich!